Willkommen bei Allergikerbetten

So kann man Hausstauballergie, Schimmelpilzallergie, MCS, durch Bett und Schlafzimmer vorbeugen.

Schon vor dem Kauf und dem Einrichten von Schlafzimmer, Bett, Matratze, Bettdecken und Kissen bis hin zu Waschmitteln, auf bedenkliche Chemikalien Materialien und Stoffe achten.


Synthetische Bettwaren garantieren keinen Schutz vor Schimmelpilz und Milben-Befall! Beachtet man die unten angeführten Kriterien, können auch an Hausstauballergie Leidende im Naturbett und entsprechenden Naturbettwaren erholsam und gesund schlafen. Zumal es unbestritten ist, dass Wolle, Seide und andere Naturfasern das beste Bettklima gewährleisten. Wichtig ist lediglich die regelmäßige, richtige Pflege. Aktuellen Presseberichten zufolge sind Holzflocken der Zirbel-, Zirben-Kiefer auch Arve in
Bettdecken natürlicher Schutz vor Milben und Bakterien. Zudem soll das ätherische Öl den Herzschlag verlangsamen

Selbst von Wollallergie Betroffene brauchen nicht auf ein gesundes Wollbett zu verzichten. Alpakawolle enthält kein Lanolin und ist daher für Woll-Allergiker geeignet. Zumindest sollte es getestet werden.
Hausstaubmilbe stark vergrößert

Die Exkremente der Hausstaubmilbe (sie lebt in Symbiose mit Schimmelpilzen) lösen bei entsprechend veranlagten Menschen ( Allergie gegen Hausstaub ) heftige allergische Reaktionen aus.

 

Blühender Schimmelpilz sehr stark vergrößert



Aber auch eine (oft unerkannte) erhöhte Luftbelastung mit Schimmelpilz-Sporen ist in höchstem Maße der Gesundheit schädlich.

Amerikanische Haussschabe stark vergrößert


Schaben sind wieder auf dem Vormarsch
in den heute gut isolierten, beheizten Wohnungen herrschen optimalste Bedingungen für die rasante Vermehrung dieser Gesundheits-Schädlinge. Schaben sondern Stoffe ab die allergische Reaktionen auslösen können. Sie sind auch Überträger von Cholera, Thyphus, Kinderlähmung, Gelbsucht etc


Wir waren neugierig......
und haben 116 uns zur Wäsche eingesandte Bezüge von Matratzen (funktionelle Matratzen haben einen abnehmbaren Bezug mit einem rundum Reißverschluss) auf Milbenbefall getestet. Das Ergebnis überraschte uns. Die Milbenbelastung lag nahezu bei Null. Dagegen war jeder 2te Matratzen-Bezug deutlich (teilweise sogar sichtbar) mit Schimmelpilz belastet. Getestet wurde im Abklatsch-Verfahren und Zucht auf Nährböden.
Die Lebensgrundlage dieser Schädlinge ist: Wärme über 15° und dauerhafte Luftfeuchtigkeit über 65% .
Zur Prävention daher regelmäßig - das heißt je nach dem wie man schwitzt - alle 1 bis 3 Jahre den Matratzenbezug nicht reinigen !  besser waschen lassen!
Absolute Priorität hat das tägliche, gründliche Lüften.....
und die laufende Überwachung der Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen mittels eines Hygrometers. Wichtig ist aber auch eine gute Luftzirkulation unter dem Bett. Ist der Luftaustausch unter dem Bett behindert (gelagerte Gegenstände oder zu geringer Bodenabstand), kann an der Unterseite der Matratze durch Kondensierung Feuchtigkeit entstehen und sich in Folge Schimmelpilz entwickeln.

Durch die Verwendung eines Unterbetts kann das Eindringen von Feuchtigkeit in die Matratze weitgehend verhindert wwerden.
Es versteht sich von selbst, daß im Schlafraum Tiere, Pflanzen, Teppiche, Teppichböden und bedenkliche Kunststoffe nichts zu suchen haben. Aber auch Duftstoffe von Waschmittel oder Weichspüler, wie auch die weit verbreiteten Duftkerzen, können allergische Reaktionen auslösen.
Bei zu trockener Luft (unter 50%).......
gibt es mit dem Bett keinerlei Probleme. Allerdings trocknet mindestens die Nasenschleimhaut aus und man fühlt sich am Morgen müde, zerschlagen und ausgetrocknet. Hier hilft (aus Erfahrung des Verfassers) nach dem Aufstehen das Spülen der Nase mit Salzwasser.

.......hier gehts weiter